PORTFOLIO - Hans-Heinrich STREHLER

Hans-Heinrich Strehlers Weg ist aufs engste mit dem Aluminium verknüpft. Bereits als 25-jähriger glaubte er an das Kultmetall der Zukunft und an seine Vorzüge. 1970 gründete er die Strehler Leichtmetalle GmbH in Sindelfingen.

Portrait of H.H.Strehler

Der Erfolg gab Hans-Heinrich Strehler recht. Ein Blick in seine Kundenkartei liest sich wie das Who-is-Who der Metallindustrie:
Porsche, Audi, Deutsche Airbus und Dornier sind ebenso vertreten wie Heidelberger Druck, Zahnradfabrik Friedrichshafen, Voith, Behr, Mann + Hummel und Daimler.
Als Repräsentant der HONSEL AG erwirtschaftete er im technischen Aussendienst in Baden-Württemberg zuletzt einen Jahresumsatz von ca 300 Mio Euro, bevor er 2013 zur Firma Grohmann wechselte. Er ist zusätzlich tätig für die Firma HPP-Böllinger-Group, ein weiterer Spezialhersteller für Motorblöcke, Zylinderköpfe und anspruchsvolle Frästeile.

V-Motorblockgehaeuse

Auf der Suche nach überzeugenden Einsatzmöglichkeiten und optimierten Workflow kann er seine Kunden bisher stets überzeugen. So gab der Leichtmetall-Fachmann Daimler die Anregung, für die V-Motoren Aluminiumdruckguss einzusetzen und begleitete die Entwicklung intensiv. Auch der Datenbus aus Aluminuim in der neuen Mercedes-S-Klasse war seine Idee, und Hans-Heinrich Strehler war auch involviert, als bei Porsche Roadster und beim Nachfolger des 911er Fahrwerksteile und Zylinderkopf aus Aluminium zum Einsatz kamen.

V12-Motorblockelement und Sauberteam

Formel-1-Pilot Alain Prost wurde mit einem Motor mehrfach Weltmeister, bei dessen Entwicklung er beratend zur Seite stand und auch 1989 konnte das Sauber Team mit dem C9 mit einem von Ihm entwickelten V12-Motorblock bei den 24 Stunden von Le Mans den Sieg feiern.
Doch auch die sportliche Erfolge von Hans-Heinrich Strehler können sich sehen lassen: mehrere 1. Platzierungen bei Segelregatten und in 2009 wurde Hans-Heinrich Strehler zum 30. Mal das Bundesportabzeichen in Gold verliehen.

Abtriebsdeckel fuer ein zukuenftiges LKW Hightech-Gussprojekt

Die gleichen Entwicklungen hat das Büro Strehler (7 - 10 Mitarbeiter) bei vielen Motorblöcken und Getriebegehäusen für PKW- und LKW-Aggregate vorangetrieben und damit jährliche Umsatzsteigerungen erwirtschaftet.

filigrane Steuerplatte fuer ein PKW-Autogetriebe

Strehler berät die Unternehmen beim Einsatz von Leichtmetallen und arbeitet in ihren Entwicklungsabteilungen mit. So stammt auch das größte Druckgußteil der Welt mit einem Gewicht von 45 kg - ein Automatikgetriebe für Omnibusse und LKWs - aus seinem Büro.

LKW-Viscosekupplung mit extrem duennen Rippen

Mit dem vom Büro Strehler eingeführten Verfahren kann die Ladetür des Airbus, bis dato bestehend aus sechzig verschiedenen Blechbauteilen, in Leichtmetallfeinguss wirtschaftlicher in einem Stück gegossen werden. Sogar Teile vom Spacelab und Ariane entstanden unter seiner Mitwirkung.

hajoona-Logo

Hans-Heinrich Strehler ist überzeugt von dem Genuss mit gesundheitsfördernder Funktion von »hajoona« und liebt die Kunst, Ballett, alte Atlanten und Malerei. Im Untergeschoss seines Hauses betreibt seine Frau Brigitte und Tochter das "Kunstkabinett"; eine kleine Galerie, in der regelmäßig Ausstellungen zu sehen sind. Diese wohl einmalige Symbiose aus HighTech und Kunst unter einem Dach geht auf Strehlers Vorlieben zurück, sind ihm aber auch Ausgleich, Inspiration und Kraftquelle für seine Arbeit. Diese Beziehung zwischen Kunst und Technik findet in viele Graphik-Sondereditionen ihren Ausdruck: HighTech-Gußteile dienen in den 3 Farben Radierungen von Professor Horst Rellecke als Inspiration und werden selber vom Kunstkabinett Strehler in kleinen Sonderauflagen verlegt.

Grafik von Prof. Rellecke